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Empfang von OB Onay

„Danke für 10 Jahre konstruktive, kritische Arbeit“

Oberbürgermeister Belit Onay hatte am 17. Oktober 2022 zum Empfang geladen. Anlass war das zehnte Jubiläum der Vereinsgründung des MiSO-Netzwerks Hannover e.V.

  Wolfgang Becker | 18.10.2022

Fast 100 Gäste waren der Einladung in den Mosaiksaal des Neuen Rathauses gefolgt. Die Sängerin Tinatin eröffnete den Abend mit zwei Liedern aus Georgien und zeigte, dass Musik eine universale Sprache ist.

„Ihre Arbeit hat Spuren hinterlassen“, sagte OB Onay zur Begrüßung: „Es ist wichtig das wir uns strategisch gegen Rassismus aufstellen und ich bedanke mich bei Euch, das ihr die Finger in die Wunde steckt und Rassismus und Antisemitismus sichtbar macht. Danke für 10 Jahre konstruktive, kritische Arbeit“.

Als Vertreter des MiSO-Vorstands bedankte sich Dang Chau Lam für die feierliche Einladung ins Rathaus. „Hannover ist eine Einwanderungsstadt. Hannover ist eine Weltstadt. Menschen aus aller Welt sind in Hannover zu Hause – Wir alle haben unterschiedliche Lebensgeschichten. Aber die Zukunft gehört uns allen!“, so Lam: „Es ist wichtig, sich politisch zu beteiligen und die gesellschaftliche Entwicklung mitzugestalten!“

Das MiSO-Vorstandsmitglied Lipi Mahjabin Ahmed erinnerte an den zu Pfingsten 2021 verstorbenen langjährigen Faust-Geschäftsführer Hansi Krüger, der das Netzwerk entscheidend mitprägte. Ihr Kollege Peyman Javaher Haghighi stellte kurz den aktuellen MiSO-Forderungskatalog an die Politik vor und erwähnte, dass in den letzten 10 Jahren wichtige Schritte zu Partizipation und Teilhabe gemacht worden sind, „aber noch viel Arbeit vor uns steht.“

Zwischendurch sang der folkloristisch gekleidete Ukrainische Chor Kalyna drei Lieder, die Musikband eVIVA schloss den Abend mit deutschen Schlagern, unter anderem mit mit „heute hier – morgen dort.“ Damit war die Stimmung für das großzügige Buffet eröffnet. Wie hatte es Dang Chau Lam gesagt? „Nicht alle haben die gleichen Rechte. Viele von uns Migrant*innen haben kein Wahlrecht. Die Politik setzt sich bisher nicht konsequent genug dafür ein. Aber Gleichberechtigung fällt nicht vom Himmel, deshalb müssen wir uns aktiv dafür einsetzen. Politik ohne Dich, Mich, Uns, ist nicht vollständig. Aber gemeinsam können wir vieles in Bewegung bringen.“

Autor: Wolfgang Becker

Fotos: Kaisar Ahamed

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